Hooray!!!

Am 23. April 2014, also genau vor einem Jahr, ging eine Website an den Start für die ich wirklich dankbar bin. Die meisten von euch kennen sie wahrscheinlich, denn sehr viele Leser erreichen mich über den dortigen Link. Ich rede von AachererBlogs.de.

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Als ich mit dem Schreiben anfing, habe ich mir nicht allzu viele Gedanken über die Verbreitung und die Bekanntmachung meiner Seite gemacht. Das steht für mich auch immer noch nicht an erster Stelle. Es ist schließlich mein Freizeit-Blog und keine Firmen-Homepage. Aber es macht schon Freude zu sehen, dass meine Texte gelesen werden, dem ein oder anderen gefallen oder kommentiert werden.

Zu Beginn habe ich für meinen Speiseführer auch eine Facebook Seite eingerichtet. Vor allem Freunde bekommen so Aktuelles mit. Aber im Allgemeinen ist Facebook auch nicht mehr das was es einmal war. Die Reichweite wird geringer, über Nacht verschwinden 100 Likes (nicht bei mir, aber bei Freunden mit Unternehmen)…na ja…

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Umso erfreulicher, dass es auch anders geht. Uschi Ronneberg sammelt Aachener Blogs. Hier kann man stöbern, lesen, neues entdecken und entdeckt werden. Vielen Dank dafür!

133 Blogger aus Aachen und Umgebung sind derzeit dort gelistet und es werden immer mehr. Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage: Wir freuen uns auf MEHR!

Feiern wir diesen Tag in unserer schönen Stadt!

Eure Gwendolyn

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Wochenend und Sonnenschein

Das sonnige Wetter in den letzten Tagen hat auch mich tatsächlich mal vor die Tür gelockt. Einer der schönsten Plätze in Aachen ist zweifelsfrei der Hof. Das ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Daher ist es im Sommer zu bestimmten Tageszeiten schon fast Glückssache einen freien Tisch zu bekommen.

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Im Juni finden hier auch die berühmten Hofkonzerte statt, jedes Jahr veranstaltet von der Hofgemeinschaft.

Diese hat in den letzten Jahren ja häufiger mal ihre Besetzung geändert. Den Hofgarten gibt es nicht mehr. Das Kaiserwetter hieß früher mal Muckefuck. Andere gibt es schon ewig (man kann nur hoffen, es bleibt auch so), den Domkeller zum Beispiel oder das Café zum Mohren.

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Hier im Café, beziehungsweise auf der dazugehörigen Terrasse, habe ich mir also  mein erstes Urlaubsgefühl gegönnt. Auf unbedingte Empfehlung von Freunden habe ich den Polentakuchen mit Aprikosen probiert. Ich kann euch diese Köstlichkeit nur wärmstens ans Herz legen. Das Eis (auch so ungewöhnliche Sorten wie Sanddorn und Holunderbeere), vor allem aber die Eistorten brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Die sind längst stadtbekannt.

Wochentags am Nachmittag in der Sonne sitzen, guten Tee trinken und sich ein Stück Kuchen genehmigen, das hat schon was von Kurzurlaub. Großartig!

Gönnt euch was!

Eure Gwendolyn

Geschmacksthesaurus

Eine Frage geistert mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf: Kann man Geschmack lernen? Oder anders gesagt, was unterscheidet Kochbuchköche von den Improvisierern?

Ich glaube ja, dass es in der Küche zwei Arten von Menschen gibt. Köche und Bäcker. Kochen lässt, sofern man die Grundlagen beherrscht, viel Raum für Experimente. Und wenns mal nicht schmeckt wie erwartet, kann man relativ leicht nachwürzen und mit einigen Tricks korrigieren. Beim Backen sieht das schon anderes aus. Ein gutes Rezept ist eigentlich unumgänglich. Zwar kann man hier nach eigenem Geschmack noch abwandeln, aber ist der Kuchen erst mal im Ofen…naja…das Verhältnis der wichtigsten Zutaten sollte schon stimmen. Selten habe ich jemenden getroffen, der beides mit gleicher Leidenschaft und Leichtigkeit betreibt.

Ich gehöre wohl eher zu den Köchen. Kühlschrank auf, Reste raus, alles in den Topf und mal sehn was dabei raus kommt. Noch eine Hand voll frische Kräuter drüber, fertig!

Aber zurück zum Geschmack. Für alle, denen das Zutaten-Jonglieren nicht in die Wiege gelegt wurde, die nach ein wenig Inspiration suchen oder einfach nur gerne lesen, habe ich heute eine ausgefallene Buchempfehlung.

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Der Geschmacksthesaurus von Niki Segnit ist eine Art Ideensammlung für Geschmackskombinationen. 99 Geschmacksrichtungen aufgeteilt in 16 Familien des Geschmacksrades werden hier beleuchtet. Beispielsweise die Familie der erdigen Aromen mit den Geschmacksrichtungen Pilze, Aubergine, Kreuzkümmel, Rote Beete, Kartoffel und Sellerie.

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Zu jeder Geschmacksrichtung sind dann mal mehr mal weniger Paarungen beschrieben. Einige mit wissenschaftlich anmutenden Erklärungen, andere mit Rezepten, Anekdoten oder Küchenweisheiten.  Alles in allem eine kurzweilige Lektüre die keineswegs den Anspruch erhebt, vollständig zu sein. Aber 4851 Kombinationen sollten doch ausreichen um sich neue Anregungen zu holen.

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Wer sich intensiver damit beschäftigt findet darüber hinaus dann auch weitere Kominationen. Denn die Welt des Geschmacks ist doch irgendwie logisch. Ein Beispiel aus meiner Erfahrung. Kaffee und Schokolade passen super zusammen (getestet in diversen Milchkaffeegetränken oder den tollen schokolierten Kaffeebohnen), Orangenschokolade ist großartig (von Valrhona), also müssten doch Kaffee und Orange auch zusammen passen. Ich sag nur Barraquito. Eine Kaffeespezialität aus Teneriffa mit Zitruszesten und Zimt. Auch im Orient veredelt man gerne Kaffee mit Orangensaft und Schale.

So abgedroschen es auch klingt, am Ende bleibt Geschmack doch etwas sehr Subjektives. Und darüber sollte man nicht streiten. Aber mutig sein und Ungewöhnliches wagen kann ich jedem nur ans Herz legen.

Eure Gwendolyn

 

Kneipentour Teil 4: noch lange nicht Zuhause

Wenn ihr euch eure Traumkneipe zusammenbasteln dürftet, wie würde sie aussehen? Jeder hat doch so seine Wunschliste. Und dann sitzt man gemütlich beisammen, sieht sich um und hakt in Gedanken seine Liste ab. Im Zuhause kann ich hinter fast alle Punkte ein Häkchen machen. Da hätten wir:

  • Eine gemütliche Atmosphäre geschaffen aus Omas Möbeln und Bücherrecycling
  • handverlesene Getränke mit Bierspezialitäten, seitenlanger Whiskykarte, der wohl besten Ginauswahl in der Stadt (soweit lehn ich mich mal aus dem Fenster) und all die anderen leckeren Sachen
  • am Wochenende Kuchen aus Aachens bester Konditorei
  • Live-Musik von Newcomern und alten Hasen
  • Tatort auf Leinwand
  • Knobelbecher, Brettspiele, Kicker – alles da
  • Klönen und werkeln beim Stricktreff

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Diese Auflistung könnte ich jetzt noch eine Weile so weiter führen. Ihr seht, es gibt viele Gründe sich mal wieder in die Sandkaulstraße zu begeben.

Und weil das ganze so ein lustiges Potpourri ist, und man bei einer ordentlichen Kneipentour nachts irgendwann wieder Hunger bekommt, entstehen hier solch kulinarische Highlights wie Lammerskötters berühmte Trüffelsahnetorte mit Möhrenbrand (wahlweise Haselnussgeist).

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Es sollte auch eigentlich niemanden mehr wundern, dass wir bei unserer besagten Geburtstags-Kneipentour hier versackt sind. Es ist eben einfach so… der Name sagt ja schon alles… Zuhause.

Goldküsten-Nougat vom Feinsten

Wenn man zwei wunderbare Sachen zusammenfügt muss doch was großartiges entstehen. Besonders bei Süßigkeiten! Ich rede jetzt aber nicht von solchen Abscheulichkeiten wie Cronuts. Ein Croissant, die beste Frühstücks-Erfindungs seit Omas Marmelade kochen, im Donutform geschnitten und dann schändlicher Weise in heißes Fett geworfen. Braucht doch kein Mensch!

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Nein…Ich habe heute in Belgien eine ganz besondere Tafelschokolade entdeckt. Côte d’Or (meiner Meinung nach eh einer der besten „Supermarkt-Schokoladen) gefüllt mit weißem Nougat. Ich mag diesen französischen Nougat, Montelimar, Türkischen Honig, wie auch immer man ihn nennen mag, wirklich gerne. Leider sind mir die Stücke immer zu groß und eigentlich auch etwas zu süß. Von der Eigenschaft zwischen den Zähnen kleben zu bleiben reden wir erst gar nicht… Wie dem auch sei, bei dieser Köstlichkeit ist alles anders. Die Füllung ist nur einen halben Zentimeter dick und genau richtig in der Konsistenz.  Geröstete Mandeln und die dunkle Schokolade runden das Ganze ab. Da fällt es wirklich schwer, nicht alles auf einmal zu naschen!

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Ok, das letzte Foto ist gestellt. Ich heb mir was für Ostern auf.

Schöne Feiertage euch allen!

Gwendolyn

Kneipentour Teil 3: Es wird bunt

Die virtuelle Kneipentour habe ich für ein paar aktuellere Artikel unterbrochen. Jetzt gehts weiter. Wir waren in der Promenadenstraße und da bleiben wir auch noch für eine weitere Station.

Angezogen von den bunten Farben wie die Motten vom Licht konnten wir uns einen kurzen Abstecher ins Sturmfrei nicht verkneifen. Tatsächlich war ich zum ersten mal hier, obwohl es den Laden gefühlt schon eine halbe Ewigkeit gibt.

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Alle Fans von 70er-Jahre-Deko sollten hier auf jeden Fall mal vorbei schauen. Mustertapeten, Lavalampen,… alles da. Genau wie im Kiez Kini eine lässig durchgestylte Atmosphäre. Hier waren wohl die gleichen Profis am Werk, oder Tine Wittler?!

Tatsächlich ist Jörg Polzin Inhaber dieser beiden Kneipen und der WG (gleich neben dem Sturmfrei).  Das Herzblut für die Läden, die Straße und die Gäste ist unverkennbar!

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Happening am Montag

Ich hab heute morgen was total schräges erlebt. Ich kann es nicht anders nennen.

Wir sind früh unterwegs zu einer bekannten schwedischen Möbelhauskette. Ein Auto voller Kaufwütiger. Aber irgendetwas stimmt hier nicht…oh, es ist noch geschlossen. Wer hätte das gedacht. Gefühlt hat Ikea doch immer offen, wenn man einkaufen will.
Wir haben uns beim Überqueren des ungewohnt leeren Parkplatzes schon gedanklich auf eine halbe Stunde Warten eingestellt, als wir in der ersten Etage Licht und Menschengewusel entdeckt haben. Yay, das Restaurant hat schon geöffnet. Und es ist schon voll! Anscheinend wissen alle anderen Bescheid. Na gut, dann trinken wir eben auch noch einen Kaffee und einen frisch gepressten Orangensaft aus dieser tollen Maschine, wo oben die Orangen reinfallen,irgendwo halbiert und dann da so im Kreis rum und ausgepresst…und dann kommt unten der frische Saft raus. Sehr lecker! Anders als das Frühstück für einen Euro. Aber mal ehrlich, was erwartet man auch für einen Euro.
Punkt zehn Uhr leert sich dann der Raum. Auch für uns Zeit aufzubrechen. Wir haben schließlich noch einiges zu erledigen. Warum ist das im Laden und an der Kasse eigentlich schon so voll um diese Uhrzeit? Haben die alle montags morgens nichts besseres zu tun…?

Kuchen von Oma

Die Wege des World Wide Webs sind unergründlich. Ich kann nur noch so vage nachvollziehen wie ich von einer Seite zur nächsten…ein hübsches Bild…ein interessanter Name…lange Rede, kurzer Sinn…irgendwie bin ich bei Kuchentratsch gelandet.

Kuchentratsch, das ist ein neues Unternehmen von zwei jungen Frauen, die mit Omas Kuchen backen und so die Welt (vielleicht nicht die ganze Welt, aber immerhin München) ein Stück weit besser und leckerer machen.

Hmm! Das hört sich spannend an. Und weil ich ja sowieso gerade auf dem Weg nach München war , habe ich einfach mal gefragt, ob ich mir das mal näher ansehen darf. Siehe da, ich wurde prompt von Katrin und Katharina eingeladen, sie in der neuen Backstube zu besuchen.

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Wunderschön sind die Räume. In einem Hinterhof in Zentrum Münchens gelegen, mit diesen tollen alten Säulen.

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Großzügig…

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…aber leider noch nicht fertig!

Derzeit backen die Omas ihre jahrelang erprobten Lieblingskuchen in einer Mietküche. Jede nach ihren eigenen Rezepten. Diese werden dann verkauft an Cafés, Firmen oder auch an alle anderen Kuchenliebhaber. Je nachdem welche Oma gerade am Ofen steht, ist ein Apfelkuchen eben nicht gleich Apfelkuchen. Bei einer Bestellung kann man sich also auch überraschen lassen. Super Idee. Die weitere Vorstellung überlasse ich den Mädels.

Weil die Backstube noch nicht sonderlich wohnlich ist, haben die beiden auch eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Und jetzt sind wir alle gefragt, damit die Omas bald in einer seniorengerechten Backstube zaubern können und der Schneebesen aus Pappe durch einen echten ersetzt werden kann. Man freut sich auch über kleine finanzielle Beiträge. Ein Dankeschön gibt es dafür auch. Ein gutes Gefühl, ein Backbuch, einen Kuchen oder sogar eine exclusive Backstubenparty. Je nachdem um wieviel ihr das Finanzbarometer in die Höhe schnellen lasst.

Ich hab schon mitgemacht. Jetzt spiel ich den Ball an euch weiter. Werdet Teil von etwas Großem!

Eure Gwendolyn

 

Eine Reise

„Überall wo ich bin, begegnen mir schöne Lokale und tolle Restaurants. Darüber möchte ich schreiben“ So jedenfalls hatte ich mir das im Urlaub ausgedacht. Haute, ein halbes Jahr und über 30 Posts später sieht es doch eher regional aus in meinem Speiseführer. Aus der Idee, auch am Wochenende mal häufiger raus zu fahren, den Blog zu nutzen um mich selber hinter dem Ofen hervorzulocken ist (bisher) nicht viel geworden. Versteht das jetzt nicht falsch, mir gefällt was hier entstanden ist und noch weiter entsteht.

Am Wochenende war ich endlich noch mal unterwegs. Aus der Europastadt Aachen zurück in das Weltdorf München. Über drei Jahre habe ich hier gelebt und gearbeitet. In dieser Zeit habe ich natürlich einige wunderbare Orte entdeckt. Leider konnte ich jetzt in zwei Tagen nicht alle abklappern, schöne Fotos und aktuelle Eindrücke sammeln. Dennoch möchte ich euch hier meine München-Highlights abseits von Hofbräuhaus und Co. nicht vorenthalten. Die Reihenfolge spielt übrigens keine Rolle. Einfach frei aus dem Bauch heraus:

Biergärten

Die fehlen mir hier am meisten (neben lieb gewonnenen Freunden und der U-Bahn). Allen voran der Taxisgarten. Ein eher kleiner Biergarten in Neuhausen. Wie sich das gehört mit großen alten Bäumen und von Hecken umfasst. Am besten einen Picknickkorb packen und mit Freunden bei einem Bier den Tag ausklingen lassen. Profis denken natürlich auch an Tischdecke und Kerzen. Dann wird es abends besonders schön.

Neulingers

Ehrliches Handwerk besteht eben doch manchmal gegen die großen in der Branche. Mit Bioprodukten und Kundennähe haben sie die Neuhausener erobert. Auch mich, als ich in der Nachbarschaft  gewohnt habe. Ich sag nur Holzofenbrot…dafür lass ich alles andere liegen!

Ysenegger

Einst mein Stammlokal in Sachen Frühstück. Der Altbau mit dem großen Gastraum und den langen Tischen, den Kronleuchtern und der kleinen Terasse passen perfekt ins Stadtviertel und zu den Bewohnern dort. München abseits der Touristenpfade.

Glockenspiel

Ein Geheimtipp? Eigentlich ist das Café mitten in der Stadt. Also so richtig mitten in der Stadt. Am Marienplatz direkt gegenüber vom Rathaus. Aber man muss schon wissen wo man suchen soll, bzw. den Blick einfach mal heben. Das Café liegt nämlich über den Dächern von München. Der Eingang liegt in einer Passage. Von da aus geht es mit dem Aufzug bis unters Dach. Die Dachterrasse ist im Sommer natürlich besonders schön. Hier hört man auch das berühmte Glockenspiel des Rathauses. Bei schlechtem Wetter wird hieraus ein Wintergarten.

Victorian House

Den Viktualienmarkt kennt sicher jeder. Der Inbegriff der Münchener Schlemmerkultur. Wer einfach mal ein paar Schritte weiter geht, der findet sich auf einmal in England wieder. Bei einem exquisiten Tee oder gleich einem Full Tea (mit Scones, Marmelade, Sandwiches…) lässt es sich ganz entspannt in einem Agatha Christie Roman schmökern. Ich klingt jetzt wirklich sehr nach Klischee, ich mach so was aber wirklich…und es ist großartig.

Goldloch

Hinter dem Namen verbirgt sich eine Weinbar, benannt nach dem Weinanbaugebiet Goldloch an der Nahe. Lässig und ungezwungen ist es hier. Eingerichtet mit viel Holz, Sitzkissen im Fenster und einer großen Tafel über der Bar. Meine Empfehlung zum Wein: Smörrebröd!

Cosmogrill

Der beste Burger! Immer noch meine Nummer 1! Mit Biofleisch, ausgefallenen Zusammenstellungen und wenns sein muss auch morgens um 6 Uhr. Was soll ich da noch zu sagen.

No Mi Ya

So was gibt es wohl nur in München. Ein bayrisches Wirtshaus, dass zum Japanischen Restaurant umgebaut wurde. Ich sollte vielleicht besser sagen, die ein japanisches Restaurant beherbergt. Denn die Einrichtung ist weitestgehend geblieben. Die Holzvertäfelung, die Hirschgeweihe, sogar ein paar Münchner Originale wurden an den Tischen vergessen. Hier habe ich zum ersten Mal die sagenhafte Kombination von Sushi und Weißbier probiert.

Café Luitpold

DAS Kaffeehaus in München schafft den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Egal in welchem Bereich. Tortenklassiker und moderne Kreationen nebeneinander in der Kuchentheke. Besonders stilvoll ist der überdachte Palmengarten und natürlich die auffälligen roten Klappstühle im Straßencafé. Die gehören schon fast zum Stadtbild.

Museumscafé der Villa Stuck

Nach einem Besuch der Villa Stuck im Künstlergarten in der Sonne sitzen, Kaffee trinken. So sollte ein Sonntag aussehen.

So, das waren meine Top 10 in München. Vielleicht probiert ihr das eine oder andere aus, wenn ihr mal in der Stadt seid. Oder habt ihr schon Lieblingslokale in München?

Eure Gwendolyn