Wieder Kind sein

Pausenbrot…da kommen Erinnerungen hoch. In der Dose durchgeschüttelte Brote, der Käserand schon leicht eingetrocknet, der Frischkäse ins Brot eingezogen, welke Salatblätter. Da freut man sich doch auf die Mittagspause in der Schule, oder?

Zu den Vorzügen des Erwachsenseins gehört auch der Besitz von Führerschein und Auto. So konnte ich mich diese Woche auf den Weg nach Richterich machen um die neue Generation der Pausenbrote zu probieren. Die gibt es in Aachens neuem Frühstücks-Mittags-Ausflugs-Café namens …tadaaa….Pausenbrot.

Kaffeekunde

Der Name ist Programm. Brot gibt es hier. Ganz viel, ganz unterschiedlich und köstlich belegt, mit lustigen Namen wie Landschulheim, Freischwimmer oder Einser-Kandidat. Die Grundlage für die Hauptdarsteller kommt aus der Traditionsbäckerei Mannebach. Köstlich! Dazu noch hausgemachte Mayonnaise! Ich krieg mich gar nicht mehr ein!

Landschulheim

Es darf hier aber auch gefrühstückt werden. Für den Nachmittag stehen frische Waffeln und Kuchen auf der Karte. (Leider) war ich nach meinem Brot schon so satt, sonst hätte ich noch etwas anderes probiert. Die frisch gebackenen Cookies haben mich so angelacht.

Durstig bleibt hier natürlich auch keiner. Und es warten ein paar Spezialitäten auf euch! Probiert unbedingt die hausgemachte Limonade und (da werd ich wieder zum Kind) Cappuccino brûlée. Mit dem Löffel die feine Karamellschicht auf dem Milchschaum durchbrechen…ein Traum!

Cappuccino Brûlée

Am besten, ihr überzeugt euch alle selber davon. Von der Qualität der Speisen und Getränke, von der detailverliebten stilvollen Einrichtung und nicht zuletzt von der Wohlfühlatmosphäre, die Gastgeber und Team schaffen.

Detailverliebt

Eure Gwendolyn

Advertisements

Die Suppenmacher

Sie nennen sich die Suppenmacher und sie machen diesem Namen alle Ehre.

DSC_0793

Dieser kleine Laden, etwas versteckt in einer Seitenstraße ist für mich das perfekte Beispiel für einen gelungenen Mittagstisch. Ein tolles Konzept, ehrlich, gradlinig ohne überflüssigen Schnickschnack. Die Öffnungszeiten sind zweckmäßig (Mo – Fr  11.00 – 15.00), die Auswahl der Suppen abwechslungsreich. Wir hatten Soljanka mit Sauerrahm und vegane türkische Linsensuppe. Dazu gab es selbstgebackenes Brot in verschiedenen Varianten. Für den Nachtisch war leider kein Platz mehr. Da hätte es passend zur Hausmannskost Grießbrei mit Kirschen, Schokopudding oder Obstsalat gegeben.

Genießen kann man die Suppen an großen Tischen, wo am sich einfach zu anderen Leuten gesellt und schnell ins Gespräch kommt. Oder man lässt sie sich nach Vorbestellung ins Büro liefern.

Der perfekten Mittagspause steht also nichts mehr im Weg. Auf ein Wiedersehen in Stralsund!

Eure Gwendolyn