Sonnige Regengrüße

Wenn man draußen sein zu Hause nennt, dann muss man eben auch mit Regen rechnen… Wir Aachener sind es ja nicht anders gewohnt, lassen uns von ein paar Wolkenbrüchen nicht vertreiben und erst recht nicht die Stimmung verderben.

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Am Samstag wurden im Stadtteil Aachen-Nord unter anderem der umgestaltete Rehmplatz eingeweiht. Neben hoch offiziellen Programmpunkten war es ein buntes Fest für alle Anwohner. Leider blieben die Picknicktische verwaist, dafür würde es unter den Zelten immer kuscheliger.

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Und sobald sich die Sonne wieder blicken ließ, wurde zum Rock’n’Roll von Sympathie for Bob im Matsch getanzt. Sehr zur Freude meines inneren Kindes…

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Sonnige Regengrüße

Eure Gwendolyn

 

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Ich liebe diesen Schei…

Am Wochenende gabs wieder ordentlich Musik auf die Ohren. Live in einer meiner Lieblingskneipen hier in Aachen. (An dieser Stelle schon mal die Ankündigung, demnächst hier mit euch eine virtuelle Kneipentour zu starten.)
Jetzt aber erst mal zurück ins Kiez Kini auf der Promenadenstraße. Der Flyer für die Konzertreihe Total Lokal fiel mir vor einiger Zeit in die Hände. Nach einigen Großstädten kommen deutsche Newcomerbands jetzt auch in die Weltmetropole der handgemachten Musik Aachen.

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Yay, genau mein Ding…oder auch nicht…mal sehn.
Also die Veranstaltungsorganisation üben wir noch ein wenig. Die unterschiedlichen Anfangszeiten, die in Netz veröffentlicht wurden, haben mich etwas verwirrt. Und scheinbar hat die Werbung nicht den durchschlagenden Erfolg gehabt. Leider blieb die Gästeschar sehr überschaubar.
Da wir ja viel zu früh dort waren, bekamen wir beim Soundcheck und dem ersten Bier schon mal eine Vorschau auf den Abend.
Und als es dann irgendwann mal losging, es tut mir leid wenn ich das jetzt mal so sagen muss, war all unser Humor gefragt. Die selbsternannte One-Man-Punk-Band Ozzy (den Rest hab ich vergessen) erinnerte mich leider an Casting-Mitschnitte. Nicht, dass er nicht singen konnte, aber Nein, bitte nicht so. One-Man-Punk ging dann nahtlos in Reggae über und wurde plötzlich zum Duett im Singer-Songwriter-Sound. Nicht schlecht, aber irgendwie der falsche Ort.
Aber dann, mit der zweiten Vorband, wurde es gut. Das war doch schon eher Musik nach meinem Geschmack. Ich muss mir dringend angewöhnen, ein Notizbuch mitzunehmen. Ich hab den Bandnamen schon wieder vergessen. Ich reiche ihn nach, versprochen! Wie dem auch sei, sie haben ordentlich Lärm gemacht, dabei die Bass Drum zerfetzt. Nichts, was man mit ein paar Metern Tape nicht wieder hinbekommt. In der Zwischenzeit haben wir dann selber gesungen.
Nach gut kommt dann großartig. Das Ausharren hat sich gelohnt. OZ haben wir gewollt, OZ haben wir bekommen. Hinter dem Kürzel verbergen sich Omas Zwerge aus Essen (und bitte, Jungs, wenn ihr das lest…verratet uns wie es zu dem Namen kam! Danke!) Sie selber nennen ihre Musik Rock’n’Roll und sie lieben diesen Scheiß…ich auch. Klickt hier und hört selbst!
Spätestens jetzt stört es keinen mehr, dass so wenig Leute da sind. Mehr Platz zum Tanzen oder Springen oder Zappeln. Das macht Spaß, das tut gut, das macht glücklich.
Ich hoffe, Omas Zwerge verirren sich noch mal nach Aachen. Wenn ja, haben sie ein größeres Publikum verdient, und ich stehe wieder in der ersten Reihe.

Total Lokal geht übrigens weiter am 5. 12. 2014 mit Mister Moto im Kiez Kini.

Wir sehn uns!
Eure Gwendolyn

Applaus bitte!

Normalerweise berichte ich an dieser Stelle ja über die Besonderheiten meiner Lieblingslokale, heute war dieses aber nur Nebendarsteller. Heute möchte ich euch einen besonderen Ohrenschmaus ans Herz legen.
Gestern wurde das Zuhause, sonst Café und Bar mit Wohnzimmerflair, zur kleinen Bühne für große Musik. Applaus und Jubel bitte für CORNFLOWER BLUE!

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Wie bei einem gemütlichen Abend mit Freunden im eigenen Wohnzimmer wurden einfach ein paar Tische zur Seite gestellt, Stühle gerückt und sich mit einem Bier in der Hand aufs Sofa gequetscht. Dazu dann die gänsehautverdächtige Stimme von Aline und die Saitenakrobatik von Bojan und Steeve und der Abend ist perfekt.

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Egal was die drei musikalisch anpacken, ob Songs von System of an Down, KT Tunstall, Queens Of The Stone Age oder Amy Winehouse, sie verpassen allen ihren unverwechselbaren Cornflower Blue-Sound. Selbst Caro Emerald hätte ihre eigenen Lieder nicht charmanter präsentieren können.

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Auch wenn das Trio noch am Anfang seiner gemeinsamen musikalischen Karriere steht und zwischen den einzelnen Liedern vielleicht noch ein Anflug von Lampenfieber durchscheint, bei den ersten Tönen ist das alles vergessen. Sie wissen was sie da tun, sie lieben die Musik und sie stecken ihr Publikum damit an. Es hat Spaß gemacht.

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Ich hoffe, es werden noch viele Auftritte folgen. Hier in Aachen oder vielleicht auch mal in Köln…

Wer mit dabei sein möchte, der hält die am Besten direkt bei Cornflower Blue auf dem Laufenden.

Wir seh’n uns!
Eure Gwendolyn