ChebuWAS?

Ein paar Häuser weiter stand lange Zeit ein Ladenlokal leer. Kein Imbiss hat sich bisher lange dort halten können. Ich finde es immer sehr spannend wenn sich langsam etwas tut, die Schaufenster abgeklebt werden, die Handwerker vor der Tür stehen. Wer sind die Neuen in der Nachbarschaft?
Diesmal war ich wirklich überrascht und neugierig, als das erste Schild im Fenster hing. Matrjoschka – Russische Traditionelle Küche. Aha! Spannend! Kulinarisch ein weißer Fleck auf meiner Weltkarte.

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Über Russland kann man zur Zeit denken was man will, aber die Küche sollte man sich nicht entgehen lassen. Und die zurückhaltende liebenswürdige Gastfreundlichkeit der drei jungen Inhaber auch nicht.
Ich habe mir vorgenommen die ganze Karte durchzuprobieren. Wo fange ich an? Die meisten Namen der Gerichte kann ich nicht aussprechen. Bartschtsch. Cheburki. Bujenina. Wareniki. Dort drüben werden mit flinken Händen Teigtaschen geformt, auf dem Herd köchelt Kompot (Das schreibt man so! Es ist ein Fruchtgetränk aus saisonalem Obst und, wie ich sehe, selbst zubereitet). Manchmal brauche ich etwas länger um mich zu entscheiden.

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Bisher habe ich immer auf das gezeigt was mich ansprach, oder mich auf die Empfehlungen der Köche verlassen. Ein sehr guter Weg um Neuland zu betreten.
Die Karte ist noch in der Testphase und wandelbar, soll aber immer authentisch russisch bleiben.
Also auf zum Adalbertsteinweg! Gegenüber der Josefskirche gibt es frisch Zubereitetes mit viel Herz und Liebe.
So macht Fastfood wieder Spaß!