Kneipentour Teil 4: noch lange nicht Zuhause

Wenn ihr euch eure Traumkneipe zusammenbasteln dürftet, wie würde sie aussehen? Jeder hat doch so seine Wunschliste. Und dann sitzt man gemütlich beisammen, sieht sich um und hakt in Gedanken seine Liste ab. Im Zuhause kann ich hinter fast alle Punkte ein Häkchen machen. Da hätten wir:

  • Eine gemütliche Atmosphäre geschaffen aus Omas Möbeln und Bücherrecycling
  • handverlesene Getränke mit Bierspezialitäten, seitenlanger Whiskykarte, der wohl besten Ginauswahl in der Stadt (soweit lehn ich mich mal aus dem Fenster) und all die anderen leckeren Sachen
  • am Wochenende Kuchen aus Aachens bester Konditorei
  • Live-Musik von Newcomern und alten Hasen
  • Tatort auf Leinwand
  • Knobelbecher, Brettspiele, Kicker – alles da
  • Klönen und werkeln beim Stricktreff

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Diese Auflistung könnte ich jetzt noch eine Weile so weiter führen. Ihr seht, es gibt viele Gründe sich mal wieder in die Sandkaulstraße zu begeben.

Und weil das ganze so ein lustiges Potpourri ist, und man bei einer ordentlichen Kneipentour nachts irgendwann wieder Hunger bekommt, entstehen hier solch kulinarische Highlights wie Lammerskötters berühmte Trüffelsahnetorte mit Möhrenbrand (wahlweise Haselnussgeist).

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Es sollte auch eigentlich niemanden mehr wundern, dass wir bei unserer besagten Geburtstags-Kneipentour hier versackt sind. Es ist eben einfach so… der Name sagt ja schon alles… Zuhause.

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Applaus bitte!

Normalerweise berichte ich an dieser Stelle ja über die Besonderheiten meiner Lieblingslokale, heute war dieses aber nur Nebendarsteller. Heute möchte ich euch einen besonderen Ohrenschmaus ans Herz legen.
Gestern wurde das Zuhause, sonst Café und Bar mit Wohnzimmerflair, zur kleinen Bühne für große Musik. Applaus und Jubel bitte für CORNFLOWER BLUE!

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Wie bei einem gemütlichen Abend mit Freunden im eigenen Wohnzimmer wurden einfach ein paar Tische zur Seite gestellt, Stühle gerückt und sich mit einem Bier in der Hand aufs Sofa gequetscht. Dazu dann die gänsehautverdächtige Stimme von Aline und die Saitenakrobatik von Bojan und Steeve und der Abend ist perfekt.

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Egal was die drei musikalisch anpacken, ob Songs von System of an Down, KT Tunstall, Queens Of The Stone Age oder Amy Winehouse, sie verpassen allen ihren unverwechselbaren Cornflower Blue-Sound. Selbst Caro Emerald hätte ihre eigenen Lieder nicht charmanter präsentieren können.

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Auch wenn das Trio noch am Anfang seiner gemeinsamen musikalischen Karriere steht und zwischen den einzelnen Liedern vielleicht noch ein Anflug von Lampenfieber durchscheint, bei den ersten Tönen ist das alles vergessen. Sie wissen was sie da tun, sie lieben die Musik und sie stecken ihr Publikum damit an. Es hat Spaß gemacht.

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Ich hoffe, es werden noch viele Auftritte folgen. Hier in Aachen oder vielleicht auch mal in Köln…

Wer mit dabei sein möchte, der hält die am Besten direkt bei Cornflower Blue auf dem Laufenden.

Wir seh’n uns!
Eure Gwendolyn